Liebe geht durch alle Zeiten – Polychromo Koloration und Monoline hand lettering

Endlich mal wieder etwas Zeit zum Kolorieren gehabt und mich an dem tollen Motiv „on my heart“ von Saturated-Canary versucht. Koloriert habe ich mit meinen Faber-Castell Polychromos. Das Blending habe ich mit Papierwischern und Gamsol gemacht.

Als Papier habe ich von Canson Feuilles „C“ A Grain verwendet. Das Papier ist leicht strukturiert und sehr gut für die Arbeit mit Buntstiften geeignet.

Da Hand Lettering momentan ein ständiger Begleiter meiner Kreativität ist,  habe ich den Spruch „Liebe geht durch alle Zeiten“ im Monoline Stil geschrieben.

Den Monoline Stil beim Hand lettering habe ich mir bei Mädchenkunst abgeschaut und bin fleißig dabei diese Technik zu üben.



Den Hintergrund habe ich mit Distress Ink „Salty Ocean“ in Aquarelltechnik gemacht.

 

Genieß die kleinen Dinge – Geldgeschenk mit Schokostückchen

Ja ich geb es zu, der Birthdaysaurus von Whipper Snapper hat es mir echt angetan! Finde das Kerlchen aber auch zu niedlich mit seiner kleinen Torte. Und der Stempel „Genieß die kleinen Dinge“ von Stampin Up ist doch wirklich wie geschaffen für eine Kombi mit dem Dino!

Dieses Mal habe ich den Dino in einer türkis mit pink Kombination coloriert und dafür auch wieder nur den jeweils dunkelsten Ton als Buntstift (Polychromos von Faber Castell) gewählt und das Blending mit Gamsol und Papierwischern gemacht.

Da ich nicht einfach nur eine simple Karte für das Geldgeschenk machen wollte und wusste das die Kollegin eine Vorliebe für Schokolade hat, bin ich losgezogen und hab eine Packung  Lindt Hello Partylicious gekauft und habe passend zu der Schachtel eine Umverpackung gebastelt.

Nach oben war in der Schachtel noch Platz und ich habe mit dem Envelope Punch Board passend zu den Maßen einen Umschlag gefalzt in den ich das gesammelte Geld gepackt habe.

Ganz oben auf kam eine Karte, auf der alle, die sich am Geschenk beteiligt haben, unterschreiben konnten. Praktischer Nebeneffekt der separaten Unterschriftenkarte ist, dass die Schachtel nochmal Verwendung finden kann ;o)

Den Dino habe ich auf dem Deckel der Schachtel platziert und zwar auf einer Klappkarte die mit einem Magneten verschlossen ist.

Auf der Innenseite der Klappkarte steht dann solitär, damit er in Szene gesetzt ist, der Spruch „Genieß die kleinen Dinge“

Liebe Grüße
Sabine

 

Dino Matchbox für ein Geldgeschenk

Wer kennt das nicht, ein Kollege hat Geburtstag, es wird gesammelt und wenn man das Geburtstagskind vorab schon mal aushorchen will was man denn so schenken könnte, kommt: „am besten Geld!“ Suppa! Das ruft dann bei meinen Kollegen seit geraumer Zeit immer mich auf den Plan mit dem Kommentar: „Du könntest doch was schönes basteln!“

Also habe ich mir überlegt, für besagtes Geldgeschenk, eine Matchbox mit aufklappbare Karte auf dem Umschlag zu machen.

Die Wahl des Farbkartons richtet sich nach meiner Coloration des Birthdaysaurus (von Whipper Snapper), nämlich Gartengrün und Currygelb von Stampin Up. Die Größe der Matchbox richtet sich ebenfalls nach dem Dino, da ich wollte das er gut zur Geltung kommt.

Die Matchbox Schublade habe ich mit dem Envelope Punch Board gemacht und anschließend den Umschlag ausgemessen und gefalzt.

Auf den Umschlag habe ich dann eine Klappkarte, ebenfalls in Gartengrün, aufgeklebt. Der Gruß „Genieß die kleinen Dinge“ ist aus dem Stempelset „Im Herzen“ von Stampin Up (Hauptkatalog 2016/2017) und ist wie immer sehr passend zu der kleinen Torte des Dinos! Den Stempel „Happy Birthday“ habe ich vor Urzeiten mal bei Dawanda gekauft. Auf der oberen Hälfte, also dort wo das Happy Birthday steht  werden die Kollegen unterschreiben.

Damit die Karte nicht aufsteht habe ich sie mit Minimagneten ausgestattet!

Die Coloration des Dinos habe ich, wieder einmal, mit meinen Polychromos Buntstiften von Faber-Castell gemacht. Die tollen Farbverläufe von Schatten zu Licht habe ich mit Gamsol und Papierwischern erreicht.

Nachdem ich die Box schon fertig hatte und sie stolz meinem Männe präsentierte musste ich noch eine kleine Veränderung an der Karte vornehmen. Was nämlich für mich voll logisch war, das hochklappen, war für den Laien leider nicht sofort ersichtlich. *grummel*

Bin also her gegangen und habe noch eine kleine Lasche zum Anfassen dran gemacht, damit man(n) sehen kann, dass man das auch noch aufklappen kann. Bin nur nicht mehr dazu gekommen die letzte Fassung zu fotografieren – aber das wird nicht die letzte Matchbox sein die ich gemacht hab, reiche das Bild also noch nach ;o)

Liebe Grüße
Sabine

Glückwunsch zur Geburt – Karte mit Coloration

Zur Geburt des kleinen Sohnes eines Arbeitskollegen habe ich mich mal wieder an die Coloration des unglaublich niedlichen, digitalen Motives „Hush“ von Mo Manning, gewagt und dieses Mal habe ich mit Polychromo Buntstiften gearbeitet.

Da wir sehr viele Leute sind, die mit dieser Karte zur Geburt des kleinen Spatzes gratulieren möchte, habe ich eine Querklapp-Karte gemacht und darin das Motiv auf einem Element geklebt, das man nach oben aufklappt. So haben wir fast eine DIN A4 Seite Platz zum Unterschreiben.  Die gestempelten Glückwünsche sind aus dem Stempelset „Grußelemente“ von Stampin Up (Hauptkatalog 2016/2017)

Wie schon bei der Babygirl Karte im letzten Jahr habe ich die Vorderseite der Karte dezent mit einer Stanzung gestaltet. Diese tolle Herz Stanze ist von Simon Say Stamp und ich konnte kaum erwarten sie endlich mal ausprobieren zu können.

So schaut die Karte aufgeklappt aus. Ich habe mit Absicht nichts auf die Innenseite der linken Klappe gemacht, da dass das Motiv auf der rechten Seite das Highlight der Karte ist. Unter dem weißen Karton auf dem ich coloriert habe, habe ich einen Farbakzent in „Minzmakrone“ von Stampin Up gesetzt. Die Grundkarte habe ich aus „Saharasand“, ebenfalls von Stampin Up gemacht.

Das digitale Stempelmotiv habe ich auf Color Copy 200 g/m² von Mondi kopiert und, wie oben schon erwähnt, mit meinen Polychromos von Faber-Castell coloriert. Die tollen Schatten und Licht Effekte habe ich mit Hilfe von Gamsol und Papierwischer erreicht.

Für den Strampler habe ich nur einen einzigen Buntstift verwendet und zwar Phthaloblau (110). Das ist der Schattenton. Alle Farbverläufe Richtung Licht entstehen durch das Gamsol, welches ich mit Papierwischern verwende und in Richtung der hellen Bereiche ausstreiche.

Ich hoffe euch gefällt die Karte und ich konnte euch dazu inspirieren auch einmal eine etwas andere Karte zu gestalten.

Liebe Grüße
Sabine

 

 

Genieß die kleinen Dinge – Birthdaysaurus enjoy the little thinks

Mensch, wie die Zeit doch fliegt, eben noch Januar und zack Mitte März! Ich hab in den letzten Wochen total viele Explosionsboxen gebastelt und hoffe jetzt mal endlich ein bisschen Zeit zu finden sie Euch in meinem Blog zu zeigen!

Aber erstmal muss ich Euch eine meiner neuesten Stempel Errungenschaften vorstellen:

Tata… das ist Birthdaysaurus von Whipper Snapper, einem amerikanischen Stempelhersteller.
Ist er nicht goldig?  Als ich vor einigen Monaten auf der  Kit and Clowder Facebook Seite eine Coloration mit ihm gesehen habe war es um mich geschehen. Leider ist er in keinem deutschen  Shop zu bekommen und so hab ich ihn direkt bei WS bestellt.

Coloriert habe ich ihn mit Polychromos von Faber-Castell und mit Hilfe von Gamsol und Papierwischern habe ich die tollen Licht und Schatten Effekte erreicht.  Die Haut des Dinos habe ich ausschließlich mit 2 Farbtönen coloriert, Mauve (249) für die Grundhautfarbe und Purpurrosa Mittel (125) für die Flecken. Ich habe die Farbe nur im Schattenbereich aufgetragen und anschließend mit dem Gamsol die Pigmente angelöst und Richtung Licht ausgestrichen.

Ich finde es immer wieder faszinierend das man beim Colorieren mit dieser Technik gar nicht so viele Buntstifte in unterschiedlichsten Farbabstufungen benötigt sondern einfach den dunkelsten Ton verwendet!

Ich fand den Spruch-Stempel „Genieß die kleinen Dinge“ von Stampin Up unglaublich passend und finde das er auf der Karte super zur Geltung kommt.

Für die Basiskarte habe ich einen auberginefarbigen Farbkarton von Stampin Up verwendet, der super mit dem Dino harmoniert.

Verwendetes Material:
Papier zum Colorieren: ColorCopy von Mondi 200 g/m²
Farbkarton für die Karte: Aubergine von Stampin Up
Polychromos Buntstifte Faber-Castell
Papierwischer von Cretacolor
Gamsol Flüssigkeit zum Pigmente anlösen

Stempelkissen: Archival Ink schwarz von Ranger

Stempel:
Birthdaysaurus von Whipper Snapper
„Genieß die kleinen Dinge“ von Stampin Up aus dem Set „Im Herzen“ (Katalog 2016/2017 S. 71)

PS: Es gibt in verschiedenen deutschen Onlineshops die Geburtstags-Kumpel vom Birthdaysaurus, einen T-Rex und einen Brontosaurus, die beiden habe ich mir vor kurzem noch dazu bestellt und freue mich jetzt schon aufs colorieren ;o)

Harry Hamster in Polychromos

Harry is back! Der süße Kerl hat sich ja vor einiger Zeit schon mal in meinem Blog die Backen mit leckerem Cupcake vollgestopft, damals allerdings mit Alkoholmarkern coloriert. Jetzt kommt er in Polychromo Coloration daher!

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Da er eine Geburtstagskarte für einen Freund zieren soll, habe ich dem Cupcake noch ein Banner mit Namen verpasst, damit gleich klar ist das der Cupcake nicht für Harry gedacht war ;o)

Ich habe  das digitale Motiv zuhause auf unserem Tintenstrahldrucker ausgedruckt und im Copy Shop auf Color Copy  von Mondi in 200 g/m² kopiert da das Gamsol, das ich für die weichen Übergänge verwendet habe, die Tinte anlösen würde. Wenn man das Motiv via Laserdrucker oder halt Kopierer auf das Papier bringt passiert dies nicht.

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Begonnen habe ich mit Harry um die Gamsol-Wischtechnik an diesem Motiv erst einmal auszutesten. Im Grunde ist es wirklich sehr einfach.  Man benötigt dafür Buntstifte auf Öl- oder Wachsbasis, Papierwischer und ein geruchloses Maler-Terpentin / -Benzin. In meinem Fall eben Gamsol. Ich habe es in zahlreichen Videos auf YouTube gesehen und auch in dem Technik Klassen Video bei Kit and Clowder wird es verwendet. Gamsol ist zum Beispiel über Amazon bestellbar, es ist aber wohl auch ein Produkt der Firma Lukas im Malerbedarf erhältlich.

Vorbereitend habe ich ein Wattepad in ein kleines Schraubglas gelegt und von der Flüssigkeit gerade soviel hinein gegeben das das Pad getränkt war. Durch den Schraubverschluss kann die Flüssigkeit nicht verfliegen. Den Papierwischer tippt man dann vorsichtig mit der Spitze auf das Wattepad, damit er etwas von der Flüssigkeit aufsaugen kann.

Zuerst wird allerdings coloriert und in den Zwischenschritten immer wieder mit dem „getränkten“ Papierwischer verwischt. Darauf achten das man den Papierwischer zwischendurch reinigt / abschrubbelt um nicht  aus versehen falsche Farben in einander zu wischen.

Das fertige Bild habe ich noch mit Polychromo in Schraffurtechnik mit eine Hintergrund und Hamster und Cupcake mit einem Schatten versehen.

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Hier einmal beide Kolorationen im Vergleich: links Buntstifte, rechts Alkoholmarker.

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Harry the Hamster ist ein Motiv von Mo Manning und in ihrem Onlineshop als digitaler Stempel erhältlich.

Ich hoffe euch gefällt der kleine Kerl und ich konnte euch dazu inspirieren die Buntstifte auszupacken!

Liebe Grüße
Sabine

My Fair Lady – Art by Barb

myfairlady

Als ich diese hübsche Lady in der Kit and Clowder Facebook Gruppe sah, war ich gleich hin und weg! Die Künstlerin Barbara Ann hatte bis dato nur für sich selbst gezeichnet und stellte uns dieses Motiv in der Gruppe vor! Wir konnten Sie davon überzeugen das sie ihre Werke nicht für sich behalten kann – und ich wahr ihre erste Kundin und freue mich schon auf viele weitere tolle Motive von ihr!

Klar das ich nicht lange mit dem Colorieren warten konnte! :o)

Coloriert habe ich sie mit Polychromo Buntstiften in mehrschichtiger Trockentechnik, um das, in der  Kit and Clowder „Pencil Class“ bisher nur theoretisch gelernte endlich mal in der Praxis umzusetzen!

Wer Interesse an dem Digitalstempel Motiv hat, kann mich gerne per Mail kontaktieren, ich stelle dann den Kontakt zu Barbara Ann her. Oder ihr werdet Mitglied in der Art by Barb Facebookgruppe und erhaltet dort alle weiteren Infos.

As I saw this beautiful lady in the kit and clowder facebook group I know that I want to colour her! Her name is „my fair Lady“ and her artist is Barbara Ann.  Can you believe that she draw this wonderful image only for herself? A lots of  Clowdies was able to convince here that she must sell here images to us! What can I say…. I saw, I bought, I’ve coloured! And I’m looking forward to see lots of more drawing from Barb!

I’ve coloured here with my Faber-Castell Polychromos in a dry layer technique I’ve learned in the Kit and Clowder „Pencil Class“.

Would you buy this image (or a lots of other) from Barbara Ann, please join in to the  Art by Barb facebookgroup and get more informations.

Verwendete Materialien /Used material:

Papier/Paper:  Arches Draw Extra Blanc 180g/m² 100% Cotton

verwendete Faber-Castell Polychromo Buntstifte / Pencils I’ve used
(Angaben sind in der Reihenfolge immer von Schatten zu Licht (sequence from shadow to light):

Haut/Skin:177,179,189,132,102
Augen/Eyes: 167,168,170
Lippen/Lips: 177,217,225,219
Haare/Hair:283,188,115,111,109
Kleid/Dress:167,168,170,217,219
Hut/Hat:177,179,180,185,184
Rosen u. Schirm/Roses a. Umbrella: 217,121
Feder/Feather: 187,109,111,107,184

 

Backe, backe Kuchen – my baking girl

Um endlich meine Polychromos mit der Gamsol Blendingtechnik auszuprobieren habe ich mir ein tolles und vielseitiges Motiv von Saturated Canary ausgesucht. Den Digitalstempel habe ich im Copyshop auf Mondi ColorCopy 200g/m² kopiert, da die Tinte unseres Tintenstrahldruckers vom Gamsol angelöst und schmieren würde. Papierwischer habe ich in unterschiedlichen Größen zur Hand gehabt.

Wie die Blendingtechnik mit Gamsol funktioniert habe ich mir in einigen Videos auf YouTube angeschaut und es gibt auch ein Videotutorial in der „Pencil Class“ bei Kit and Clowder über diese Technik.

Grundlegend kann man wohl sagen das man entweder nach jeder einzelnen Farbe blendet, oder erst nach dem Auftrag der kompletten ersten Schicht. Ich habe mich für ersteres entschieden.

Ich werde auch noch einen detaillierten Beitrag zu dieser Techniken machen, da ich vom Ergebnis total begeistert bin und es für all diejenigen, denen Alkohlmarker in der Anschaffung zu teuer sind, eine echt tolle alternative bietet mit sehr sehr ähnlichen Blendingergebnissen.

So jetzt aber hier meine kleine Bäckerin! Ich hoffe sie gefällt euch! Mir gefällt sie jedenfalls total gut!

bakinggirl2

Verwendete Polychromo Buntstifte (Auflistung immer von Schatten zu Licht):
Haut / Skin: 177, 188, 189, 152, 102, 103
Shirt: 167, 168
Haare/Hair: 177, 280, 187, 181
Augen/Eyes: 155, 156
Lippen/Lips: 225, 217
Kopftuch u. Schürze/headscarf a. pinny: 133, 125
Schüssel u. Pfanne/Bowl a. Pan: 275, 274, 273, 271, 270
Flasche/Bottle: 189, 156, 107
Mehlsack/Flourbag: 188, 189, 273, 156
Teig/Cream: 187
Tisch/Table: 177, 280, 283, 179, 156

Buntstifte, Techniken, Papier und Co.

Buntstifte gibt es von unzähligen Herstellern, namhafenten und noname, und dazu auch noch in allen Preisklassen. Man könnte sie auch in Autokategorien einteilen,  dass hat mein Freund neulich gemacht als ich ihm erzählt habe worin sich Buntstifte, die für Schulkinder gemacht werden und die die  für Künstler auf dem Markt sind, unterscheiden. Kinder die mit noname Buntstiften vom Discounter malen, malen mit einem Fiat Uno. „Künstler“, die zum Beispiel mit Faber Castell Polychromos colorieren besitzen einen Ferrari! Es gibt auch noch Bugatti’s aber die kann ich mir nicht leisten *zwinker*

In diesem Bericht kann ich selbstverständlich nur über die Buntstifte und Materialen schreiben, die ich selbst verwende und getestet habe. Andere Marken und Arten werde ich nachtragen falls sie jemals bei mir zum Einsatz kommen.

– Buntstifte –

Faber Castell Polychromos
– ölbasierend
– weiche, wisch- und wasserfeste Mine*
– hohe Lichtbeständigkeit*
– hohe Bruchfestigkeit*
– 120 verschiedene Farben*
– als Einzelstifte und Sets erhältlich*

*hierbei handelt es sich um Angaben von Faber Castell

Anmerkung:
– im deutschen Einzelhandel und Onlinehandel problemlos zu kaufen
– Blendingergebnisse mit Gamsol sind hervorragend
– sind zwar etwas härter als die Prismacolor Premier halten dafür aber auch
bei Details gut den Punkt und müssen längst nicht so oft nachgespitzt werden
wie die wachsbasierenden Buntstifte.

Prismacolor Premier
– wachsbasierend
– weiche und softe Mine*
– High Quality Pigmentierung*
– hohe Bruchfestigkeit*
– 150 verschiedene Farben*
– es gibt einen farblosen Blendingstift
– als Einzelstifte und Sets erhältlich*

*hierbei handelt es sich um Angaben von Prismacolor

Anmerkungen:
– haben sehr gutes „soft und creamy“ Blendingergebnisse
– durch die softe Mine sind sie nicht sehr gut für feine Details geeignet
– man muss sehr darauf achten wie man die Buntstifte anspitzt, da sie dabei sehr schnell zum abbrechen neigen.
– Im deutschen Einzelhandel nicht zu kaufen, dafür gibt es aber einige Onlineshops die sie anbieten.

Derwent Coloursoft (Derwents Antwort auf Prismacolor Premier)
– wachsbasierend
– weiche Mine
– 72 verschiedene Farben
– es gibt sowohl einen farblose Blendingstift, als auch einen farblosen Burnisher
– als Einzelstifte und Sets erhältlich

Anmerkungen:
– die Mine ist meiner Meinung nach irgendwie „kratzig“ und auf jeden Fall nicht ganz so soft und creamy wie Prismacolor Premier
– durch die softe Mine sind sie nicht sehr gut für feine Details geeignet
– ich habe nur ein paar Farben von dieser Marke, da ich dachte ich könnte meine Prismacolor Premier damit „aufstocken“
– In deutschen Onlineshops sind sie auf jeden Fall erhältlich – Einzelhandel habe ich noch nicht geprüft.

– Anspitzer –
Ob man nun den Standardanspitzer aus der Schulzeit verwendet oder man sich einen elektrischen anschaffen muss, das sei mal dahingestellt. Ich habe mir vor kurzem einen elektrischen von Dahlen gekauft (ca. 17 Euro bei Staples) und muss sagen das ich nicht wirklich begeistert bin. Vielleicht liegt es an der Preisklasse? Auf jeden Fall bin ich wieder aufs anspitzen von Hand umgestiegen.

Wichtig ist das der Stift darin nicht zu viel Spiel hat, also rumeiern kann, das beschädigt die Mine und sorgt auch für ein sehr ungleichmäßiges abtragen und eine schiefe Spitze. Das ist auch das Problem bei den Prismacolor Premier die eine sehr weiche Mine haben – aber mit Vorsicht und ein bisschen Übung ist das auch gut hinzubekommen.

– Radiergummis –
Ich habe sowohl ein Knetradiergummi, einen Radierstift (eine Seite weiß weich, eine Seite rosa etwas härter) als auch ein weißes  Standard Radiergummi von Faber-Castell. Zum Einsatz kommen diese je nach dem welche Buntstifte ich gerade verwende bzw. was ich radieren will. Ist es eine sehr kleine Fläche innerhalb des Motives verwende ich den Stift, will ich überschüssige Pigmente aufnehmen verwende ich das Knetradiergummi und ist es mal etwas großflächiger dann das weiße Standardradiergummi.
Es ist grundsätzlich wichtig das man bei der Benutzung eines Radiergummis immer auf die Beschaffenheit des Untergrundes achtet. Papier mit einer rauen Oberfläche leidet natürlich deutlich unter einem Radiergummi und wird womöglich auch schon bei der kleinsten Benutzung beschädigt.  Deshalb vorher testen und  lieber weiche Radiergummis verwenden.

– Stempeltinte –
Bei Buntstiftcolorationen ist es nicht zwingend erforderlich eine wasserbasierende Stempeltinten  zu verwenden, da bei Schraffur-, Kreuz- oder Wischtechnik nicht damit zurechnen ist das die Stempeltinte angelöst wird.

Will man aber mit Gamsol (wird weiter unten erklärt) oder etwas ähnlichem  eine Blendingtechnik durchführen, muss man eine wasserbasierende Stempeltinte verwenden, da ansonsten die Tinten vom Gamsol angelöst werden und verschmieren. Das gleiche gilt übrigens auch für digitale Motive die man auf dem Tintendrucker ausgedruckt hat. Entweder im Copieshop das Motiv einmal auf geeignetem Papier kopieren oder auf einem Laserdrucker ausdrucken.

Als schwarze Stempeltinte verwende ich Memento Tuxedo Black (z.B. bei irishteddy.com erhältlich) Für einen farbigen Stempelabdruck verwende ich von Tim Holtz die Mini Distress Ink Stempelkissen (z.B. bei Stempelmuehle erhältlich) oder auch die Stempelkissen von Stamping UP (z.B. über Jana erhältlich)

–Wischtechnik- und Bledinghilfsmittel –

– Trockene Techniken –

Es gibt unterschiedlichste Möglichkeiten tolle Wisch- und Blendingergebnisse in seinen Buntstiftcolorationen zu erreichen. Ob man einfach mit dem Finger die einzelnen Farben in einander verwischt, einen farblosen Blendingbuntstift oder Papierwischer dazu benutzt ist Motiv und Vorlieben abhängig. Ich nenne diese Techniken jetzt der Einfachheit halber mal „trockenen“ Techniken.

Finger: Also hier kann ich nur aus meiner eigenen Erfahrung sprechen: Das Verwischen mit dem Finger ist nur begrenzt toll. 1. man muss höllisch aufpassen wo man mit seinen verschmierten Fingern  hinfasst! 2. für detailreiche oder kleine Elemente sind Finger einfach zu groß.

Blendingbuntstiften: Blendingbuntstifte sind Buntstifte die zwar die Grundsubstanzen einer Mine enthalten, allerdings keine Farbpigmente und somit das bisher aufgetragene Farbergebnis nicht verändert (wie es zum Beispiel ein weißer Buntstift täte). Sie dienen lediglich dazu Farben ineinander zu wischen und sie flächiger auf das Papier aufzubringen.
Ich muss gestehen, dass ich mit dem Ergebnis von Blendingbuntstiften nicht sehr zufrieden bin. Vielleicht ist es auch mein (hoher) Anspruch der diese Unzufriedenheit mit sich bringt oder ich habe vielleicht auch noch nicht das richtige Papier gefunden auf dem diese Technik gut funktioniert.  Ich bin es jedenfalls durch die Colorationen mit Alkoholmarkern gewöhnt das ich tolle Farbübergänge schaffen kann, das ist bei Buntstiften etwas schwieriger, da es sich ja um feste Pigmente handelt und nicht um Flüssigkeiten.

Papierwischer: sehen aus wie Stifte, sind allerdings aus sehr sehr fest gewickeltem Papier und laufen an beiden Enden spitz zu. Man wischt mit ihnen die bereits aufgetragenen Farben ineinander um Farbübergänge zu erzeugen.

Da es sehr große Qualitätsunterschiede gibt, sollte man beim Kauf nicht nur auf den Preis schauen! Aus meinem persönlichen Gebrauch kann ich sagen das die Papierwischer von Cretacolor sehr gut sind.

WICHTIG: Die Papierwischer niemals mit einem Anspitzer anspitzen! Um die, auf den Papierwischer übertragene Farbe, zu entfernen nimmt man eine raue Sandpapier-Nagelfeile, oder Sandpapier und „schmiergelt“ die Spitze darüber, bis die Farbe weg ist. Dabei den Papierwischer immer drehen, damit man wieder eine runde Spitze erhält.

Gamsol_5

 

– Blenden mit Gamsol und Papierwischer –

Gamsol

Um Buntstiftcolorationen  mit einem weichen Verlaufsblending zu gestalten, bedarf es zweierlei Dingen. Einerseits braucht man ein Mittel um die Pigmente in den öl- bzw. wachsbasierenden Farben zu lösen und man benötigt sogenannte Papierwischer mit denen man diese Technik ausführt.

Zum Anlösen der Pigmente verwendet man ein Terpentin/Benzin – vorzugsweise ein geruchloses.  Das oben schon mehrmals erwähnte Gamsol von der Firma Gamblin wird von zahlreichen Colorierern im Internet (zum Beispiel in YouTube Videos) verwendet. In Deutschland nicht so auf Anhieb erhältlich, aber ich habe meins bei Amazon bestellt und es wurde aus England für recht kleines Geld geliefert.
Ich habe gehört das es auch ein geruchloses Mittel von der Firma Lucas geben soll, habe darüber aber noch nicht recherchiert.

Ich habe einen Wattepad in einem sehr kleinen Marmeladenglas gelegt und ein wenig des Gamsol’s dazu gegeben – durch den Schraubverschluss ist das Glas gut verschlossen und die Flüssigkeit kann nicht verdunsten.

mit einem Buntstift habe ich mit wenig druck graue Farbe aufgetragen und etwas Gamsol auf den Papierwischer gegeben

 

 

 

 

 

 

 

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mit dem Papierwischer streiche ich nun über die Buntstiftbereiche um die Pigmente anzulösen

 

 

 

 

 

 

 

Gamsol_4

hier kann man sehen das sich ein Farbverlauf gebildet hat und die Linien weicher geworden sind

 

 

 

 

 

 

 

– Papier –

Da ich noch relativ am Anfang der Buntstiftcolorationen stehe habe ich bisher nur folgende Papiere verwendet bzw. ausprobiert:

Canson XL Bristol 180 g/m²  
– eignet sich sehr gut für Blending mit Gamsol!
– schwierig bei mehrschichtigen Trockentechniken, da es sehr sehr glatt ist.

Mondi Color Copy 200g/m²
– eignet sich sehr gut für Blending mit Gamsol!
– schwierig bei mehrschichtigen Trockentechniken, da es sehr sehr glatt ist.

Arches Drawing Extra Blanc 180 g/m² 100% cotton
– sehr teuer!
– leicht raue Oberfläche
– eignet sich für Trockentechniken – bedingt auch mehrschichtig
– radieren ist nicht gut möglich, da das Papier sehr schnell angegriffen wird
– NICHT geeignet für Blending mit Gamsol

Canson C a Grain 180 g/m²
– leicht raue Oberfläche
– eignet sich für Trockentechniken – auch mehrschichtig
– radieren scheint bisher kein Problem zu sein
– NICHT geeignet für Blending mit Gamsol

Canson Mi-Teintes  160g/m² 50% cotton
– sehr teuer!
– Papier für Pastellkreide/Pastellstifte
– Oberfläche mit Vorderseite: Bienenwabenstruktur / Rückseite: rauhe Struktur
– Dieses Papier wird sehr viel von Alyce Keegan von Kit and Clowder in den Kursen für mehrschichtige Trockentechniken verwendet und deshalb habe ich es mir angeschafft. Bisher habe ich es erst ausprobiert (auf der Vorderseite mit Bienenwabenstruktur) und das Ergebnis war nicht befriedigend – werde berichten wenn ich den „Dreh“ raus habe ;o)

Studienblock KKB 110g/m² 
– Skizzenblock für Kreide-, Kohle und Bleistiftzeichnungen
– lichtgraues, mattes Papier aus recyceltem  Material
– verwende ich für Colorationen auf Kraftpaperbasis

Colorieren mit Buntstiften

Ich dachte ja echt ich hätte mit meinen Alkoholmarkern „mein Medium“ gefunden, aaaaber ich muss gestehen das ich vor kurzem mit dem „Buntstiftvirus“ infiziert wurde.

Natürlich nicht mit dem „nullachtfünfzehn Buntstifte für Kinder Virus“ das wäre ja zu günstig. Nein, es hat mich der Polychromos Virus erwischt. Sehr bunt mit 120 verschiedenen Farben und in meinem Lieblings Onlineshop rund um die Uhr bestellbar!

Und seit dem wohnen neben meinen ganzen Touch Twin Brush Markern jetzt auch noch ein „Flower Power Bus“ voll Polychromos bei uns *lach*

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Mein Mann meinte schon das wir dann wohl demnächst einen kompletten Fuhrpark auf dem Schreibtisch stehen hätten, da es ja 120 Farben von der Marke gibt und die nicht alle in einen Bus passen (ohhh wenn der wüßte *lach*)

Was mich infiziert hat? Dieses Bild:

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Ist das wohl der absolute Oberhammer? Gesehen hatte ich es in der Facebookgruppe von Kit and Clowder. Es ist mit Polychromos und einer Blendingtechnik mit Gamsol (geruchlosem Terpentin, odorless mineral spirit)  coloriert und bearbeitet. Das Papier ist ein Hotpressed Aquarellpapier.

Die Künstlerin, Amanda Jensen (www.cherryrosecottagecrafts.blogspot.com) hat mir erlaubt es in meinem Blog zu zeigen. Wer Ihren Blog besucht, sollte seine Kinnlade festhalten – sie kann unglaublich gut Zeichnen!

Da es sich bei diesem Bild um eins aus der „Königsklasse“ handelt, fange ich mal klein an und werde erst einmal lernen wie man mit den Buntstiften und der geruchlosen Verdünnung (meins ist von der Marke Gamsol und hab ich bei Amazon bestellt) im Zusammenspiel coloriert.

Ich werde euch natürlich meine Ergebnisse zeigen und selbstverständlich einen Bericht über Material und  Technik machen!

LG Sabine